elisabeth memleb
frauenärztin
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Impfung
Allgemein
Die Impfung ist eine vorbeugende und damit schützende Maßnahme gegen verschiedene Infektionskrankheiten.
Aktive Impfung:
Bei einer aktiven Impfung wird der Impfstoff in Form abgeschwächter, abgetöteter oder fragmentierter Krankheitserreger oder deren Gifte in den Körper eingebracht. Ziel dieser Impfung ist es, das körpereigene Abwehrsystem zur Bildung spezifischer Antikörper anzuregen und so eine spezifische Immunität gegen die entsprechende Infektionskrankheit zu bewirken.
Passive Immunisierung4):
Bei einer passiven Impfung hingegen wird mit einem Impfserum geimpft, welches die spezifischen Antikörper1) gegen den betreffenden Krankheitserreger oder dessen Toxine bereits in hoher Konzentration enthält. Es stehen Impfstoffe gegen eine Vielzahl von viralen2) und bakteriellen3) Infektionskrankheiten bereit.
Neben der Immunität4) Einzelner können hohe Impfraten zusätzlich auch zu einer weitgehenden Immunität der Gesamtbevölkerung beitragen, weil die Verbreitung der Erreger innerhalb einer Population5) verringert oder gänzlich unterbrochen werden kann. Hierdurch werden auch nicht geimpfte Personen vor diesen Krankheiten geschützt, obwohl sie selbst nicht dagegen immun sind.
impfung
 
1) Antikörper sind Eiweiße, die in Wirbeltieren als Reaktion auf bestimmte eingedrungene Fremdstoffe gebildet werden. Sie dienen der Abwehr dieser Fremdstoffe.
2) von lat. virus „Schleim, Saft, Gift“; Viren sind Partikel, die Zellen infizieren können. Sie können sich nicht selbstständig vermehren, sondern benötigen dafür eine Wirtszelle.
3) altgriechisch bakteria „Stab“
4) Immunität ist die Fähigkeit eines Organismus, sich gegen von außen eindringende schädigende Stoffe zur Wehr setzen zu können.
5) Population ist in der Biologie die Gesamtheit der Lebewesen einer Art in einem bestimmten geographischen Rahmen.
die praxis
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